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Die Siedlung Lankwitz wurde am 4. Dezember
1921 gegründet. Die ersten sieben Mitglieder traten
der Genossenschaft am 19. Januar 1922 bei. Es waren
zwei Architekten, ein Bankbeamter, ein Wachtmeister,
ein Oberpostsekretär und eine Schauspielerin, die
allerdings weder Eintritt noch Beitrag gezahlt hat und
1928 ausgeschlossen wurde.
Damals betrug der Genossenschaftsanteil 50 Goldmark.
Eine Goldmark entsprach 10/42 eines US-Dollars. Das
heißt, eine Goldmark war ca. 1/4 Dollar wert;
ähnlich wie in der Nachkriegszeit, in der die DM
zum Dollar 4 zu 1 stand.
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Lage und Geschichtliches über den Bezirk Berlin Lankwitz
Die Gartenstadt Berlin-Lankwitz liegt
im südwesten Berlins, 7,7 km vom Potsdamer Platz
entfernt, 40 m über dem Meeresspiegel und hat ein
mildes und gesundes Klima.
Einst besaß Lankwitz ein Schultzengericht und
ein Schloßgut, deren historische Gebäude
ebenso wie das Jahrhunderte alte Dorfkirchlein bis heute
erhalten geblieben sind. Dem Siegel des Lehnschultzengerichts
(ein Schild mit drei Ähren, darauf ein Helm und
daraus aufsteigendein Löwe) ist auch das neue Wappen
der Gemeinde entlehnt.
Zum ersten Male wird Lankwitz, eine Gründung der
Wenden, im Jahre 1239 genannt. Es war ein kleines, unbekanntes,
märkisches Bauerndörfchen, zählte 1624.
86, 1801: 149 und 1856: 334 Einwohner und hat sich -
wie ja auch Berlin - erst nach dem Kriege von 1870/71
zu entwickeln begonnen.
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